METAJob unterstützt seit jeher wichtige Aspekte einer Semantischen Jobsuche. Unter Semantischer Suche versteht man meist ein Bündel von Maßnahmen zur Erhöhung der Relevanz von Suchergebnissen im Vergleich zu einer reinen text- bzw. wortbasierten Suche. Die elementarsten semantischen Features in METAJob sind:

  • Toleranz bezüglich unterschiedlicher Wortendungen, die sich durch die Grammatik, Gendering und Falschschreibung ergeben. Z.B. sind die Sucheingaben “Koch”, “Köche”, “Kochs”, “KöchInnen”, “Koch/Köchin” usw. für METAJob äquivalent.
  • Toleranz bzgl. Getrenntschreibung. Z.b. sind die Eingaben “Software-Entwickler” und “Softwareentwickler” äquivalent.
  • Synonyme Begriffe. Es ist z.B. nicht relevant, ob Sie “Küchenhilfe”, “Küchenhelfer”, “Küchenhilfskraft” verwenden.
  • Konzept-Generalisierung. Wenn Sie nach abstrakten Begriffen suchen, erhalten Sie auch Spezialisierungen davon. Beispiel: Eine Suche nach “Tiere” liefert auch “Hundebetreuer”- und “Katzensitter”-Jobs, auch wenn die Jobinserate das Wort “Tiere” oder “Tier” selbst nicht enthalten.

In der aktuellen Version wurde die semantische Suche um eine semantische Navigationshilfe ergänzt, siehe Grafik. Sie zeigt dem Nutzer zu jedem Zeitpunkt Konzepte an, die zur aktuellen Suche in irgendeiner Form ähnlich (semantisch verwandt) sind und fördert dadurch die Entdeckung von alternativen Suchkriterien, die man durch bloßes Erinnern oft nur schwer abrufen kann, denn Erinnern ist mental aufwendiger als bloßes Wiedererkennen. Die Grafik zeigt die Navigationshilfe nach der Suche “Gesundheit/Niederösterreich”. Visualisiert werden ähnliche Konzepte (Berufsfelder, Berufe, sonstige Konzepte, Regionen), die zur aktuellen Suche in einer von mehreren möglichen Ähnlichkeitsbeziehungen stehen.

Die Navigationsleiste ist vollständig in die Textsuche integriert. Der Nutzer kann weiterhin die Textfelder zur Eingabe von Begriffen verwenden und die Navigationsleiste passt sich an. Alternativ kann der Nutzer die Navigationsleiste zur Suche benützen, dann werden die Textfelder automatisch ausgefüllt.

Volumenindikatoren (ganz rechts in der Grafik) ermöglichen die Abschätzung der Jobanzahl beim Navigieren in die Tiefe (dem sog. “Drilldown”). Ein Volumenindikator gibt Antwort auf die Frage: “Wieviele Jobs werden gefunden, wenn man das  Konzept in der Navigationsleiste anklickt?”. Die Indikatoren drücken in ihrer Gesamtheit Häufigkeitsverteilungen aus, wie z.B: die Verteilung der Jobs über die Bezirke eines Bundeslandes oder die Verteilung der Jobs über die einzelnen Berufsfelder oder Berufe.

 

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